Quasikunst
WINDLINES
Installation
Eingangsbereich / Fr + Sa, 14:00 – 24:00

Gleichsetzung von Akteur und Medium, Erhöhung von Komplexität und Widerspruch – Entmaterialisierung und Distanzen: Dem künstlerisch-theoretischen Aufbau von Quasikunst folgend, wird den in den Vorjahren vorangegangenen, beinahe immateriellen „Materialien“ Nebel und Eis heuer der Wind, bzw eine systemisch-performative Auseinandersetzung mit der Thematik Wind und Luft folgen.
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Mit einer Windmaschine, bzw mit mehreren Windmaschinen wird Luft durchs Haus geblasen, bzw Luft verwirbelt. Dieses Medium Wind entzieht sich der festen Verrechnung von Materie. Um Unberechenbarkeit zu gewährleisten, soll Raum geöffnet und mit Distanzen gearbeitet werden. Entstehen soll eine Art verbundener Luftzug der freien, bzw befreiten Wahrnehmung, als umspielendes Säuseln, als Windlines der verwirbelten Moleküle, als verbundenes Atmen, als Telekommunikation des Denkens, Fühlens und Wahrnehmens innerhalb einer zunehmend durch starre Netzwerke definierten Welt.


Windlines: Tanja Brandmayr
Produktionsleitung: Felix Vierlinger
Windmaschine: Bernhard Schiesser
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Tanja Brandmayr arbeitet in unterschiedlichen Zusammenhängen zwischen Text, Inszenierung und Kunst. Kunst- und Kontextresearch Quasikunst in Koop mit STWST. Außerdem Redakteurin und Autorin. Lebt in Linz/Österreich. Mehr Quasikunst
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Bernhard Schiesser ist Mitarbeiter der Stadtwerkstatt und darüber hinaus Musiker, Filmschaffender und Bildhauer.


Text in der Versorgerin #119: Windlines - Tanja Brandmayr
Kurzvideo und Foto-Dokumentation: Quasikunst